Netzwerk

Die Institutionen und Personen, die sich im Stadtbezirk der Aufgabe der Umweltbildung verschrieben haben, arbeiten intensiv und punktuell an einer Bildung für Nachhaltigkeit im Rahmen der lokalen Agenda 21 des Bezirkes. Eine Abstimmung oder Zusammenarbeit beruht bisher nur auf persönlichen Kontakten oder Traditionen.

Aufgabe muss es daher sein, einen Rahmen zu gestalten, der einen möglichst großen Personenkreis anspricht und einbindet, den Mitgliedern ihre individuelle Freiheit in der Projektgestaltung/-durchführung lässt und ihnen durch Austausch, Koordination und Abstimmung mehr Einsatzmöglichkeiten schafft. Es soll der Umweltbildung eine stärkere „Stimme“ und mehr Ausstrahlung gegeben werden. Den Nutzenden soll ein möglichst umfassendes, übersichtliches und aktuelles Angebot der Umweltbildung im Bezirk aufgezeigt werden.

Motto des Netzwerkes Umweltbildung:

Erleben – Erkennen – Handeln

Das Netzwerk will die vielfältigen und erfolgreichen Angebote zur Umweltbildung in Lichtenberg zusammenführen. Durch Austausch und Kooperation zwischen den vielen engagierten Trägern und ehrenamtlich Tätigen soll dieses Angebot zum Nutzen von Natur und Umwelt in unserem Bezirk im Einklang mit den aktuellen Erfordernissen weiterentwickelt werden.

Wir stellen uns die Aufgabe, vielfältige Informationen, Anregungen und Handlungsanleitungen für alle Altersgruppen sowie Schulen, Betriebe und Institutionen zu entwickeln und anzubieten. Damit wird ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit unserer natürlichen und gebauten Umwelt, sowie dem sozialen Umfeld unterstützt und gefördert.

Unser Ziel ist es, die Bildungsangebote für den Stadtbezirk attraktiv, qualitativ hochwertig, zielgruppengerecht, flächendeckend und zeitgemäß zu gestalten und sie am Lebensumfeld der Bevölkerung und Arbeitenden, sowie vor allem der Heranwachsenden zu orientieren.

Koordinierungsstelle Umweltbildung Lichtenberg

2012 wurde vom Senat die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt beschlossen. Diese Strategie basiert auf der sogenannten „Agenda 21“, einem Aktionsprogramm der Vereinten Nationen. 178 Staaten trafen sich 1992 auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro und verabschiedeten Leitlinien zur nachhaltigen Entwicklung für das 21. Jahrhundert. 2007 wurde die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ von der deutschen Bundesregierung beschlossen und 2012 schließlich die Berliner Strategie.

Koordinierungsstelle Umweltbildung Lichtenberg

Qualitätsmanagement

Die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems (QMS) für Umweltbildungseinrichtungen, schulische Einrichtungen und freiberufliche Umweltbildner*innen soll dabei helfen, ihre Umweltbildungsangebote kontinuierlich an die Anforderungen ihrer Zielgruppen anzupassen und den Anforderungen des Landes Berlin gerecht zu werden.

Qualitätsmanagement

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung soll dem Menschen Wissen vermitteln, welches ihn befähigt, die Welt gerecht und nachhaltig zu gestalten. Es geht um ein Verständnis davon, welche globalen Auswirkungen unser Handeln im Hier und Jetzt hat. Wichtige Themenfelder sind in diesem Zusammenhang unser Essverhalten, unsere Art uns fortzubewegen (Mobilität) oder die Energiequellen, die wir nutzen. Erst, wenn wir um diese Zusammenhänge und Auswirkungen wissen, können wir verantwortungsvolle Entscheidungen treffen: Für uns, für unsere Mitwelt und für zukünftige Generationen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Der Arbeitskreis Umwelt und Bilddung (AUB)

Der Arbeitskreis Umwelt und Bildung nimmt dank seiner langjährigen Arbeit im Bereich Umweltbildung eine besondere Rolle im Bezirk Lichtenberg ein. Seit mehr als 25 Jahren engagieren sich die Mitglieder erfolgreich bei der Vernetzung von Umweltbildungsangeboten, Umwelterfahrung und Landschaftspflege im Bezirk.

Arbeitskreis Umwelt und Bilddung